Gleich zwei gute Gründe für den Fundraising-Kongress 2016

Vom 27. bis zum 29. April 2016 findet in Berlin der Deutsche Fundraising-Kongress statt.

Beide eingereichten Themen wurden angenommen und werden präsentiert.

Am 28.04. von 17:00-18:30 Uhr referieren Martina Deller von CARE Deutschland-Luxemburg e.V. und Andreas Kensik über

Wege der Erstspendergewinnung und die Konsequenzen für die Folgekommunikation

Neuspendergewinnung an sich ist schon ein schwieriges Thema. Nachdem der klassische Weg der Neuspendergewinnung via Mailing aufgrund sinkender Responsequoten immer unrentabler zu werden scheint, setzen viele Organisationen zunehmend alternative Maßnahmen ein: Street-Canvassing, Online-Internet Instrumente, (Firmen-)Events, Haustürwerbung usw. Die Kosten der verschiedenen Instrumente sind dabei durchaus unterschiedlich. Umso wichtiger ist es, den zu erwartenden Lifetime-Values eines neu gewonnen Spenders zu betrachten, der je nach Gewinnung durchaus unterschiedlich ausfällt. Auf dieser Basis können dann differenzierte, erfolgsversprechende Strategien für die Folgekommunikation entwickelt werden: Wo funktionieren die Mailings? Wen rufe ich besser an? Wann sollte ich die Kommunikation zurückfahren? In diesem Seminar werden die wichtigsten Analysemethoden präsentiert und mit den Teilnehmern mögliche Konsequenzen für die Kommunikationsstrategie diskutiert.

Am 29.04. von 10:00 bis 11:30 Uhr widmen sich Anja Trögner von Aktion Deutschland hilft und Andreas Kensik den Fragen:

Dauerspendergewinnung. Per Telefon? Per Mailing? Oder beides?

Dauerspender bilden das Rückgrat einer Organisation. Auch für das Katastrophenhilfebündnis Aktion Deutschland Hilft stellen Sie eine zuverlässig planbare und stabile Einnahmequelle zur Finanzierung der Projekte dar. Zwei mögliche Wege, um Erst- und Mehrfachspender zu einer dauerhaften Förderung zu motivieren, sind das Telefonfundraising und das Mailing, wobei in diesem Zusammenhang ein speziell für diesen Zweck konzipiertes Mailing gemeint ist. Beim Telefonfundraising ist der Kontakt intensiver, die Kosten pro Kontakt aber deutlich höher als beim Mailing. Dafür kann man beim Mailing deutlich mehr Leute zu einem günstigeren Preis erreichen. Mit wem kommuniziert man nun über welchen Kanal (zuerst)? Bei wem macht eine Kombination der Kanäle Sinn? Bei Adressaten denen keine Telefonnummer zugeordnet werden können, stellen sich diese Fragen nicht. Bei allen anderen können gezielte Datenanalysen und Erkenntnisse aus speziellen Testszenarien helfen, diese Frage zu beantworten.

Wir freuen uns über Ihr kommen. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten zum Kongress finden Sie hier: http://www.fundraising-kongress.de